Nach Ostern ist vor Pfingsten

Mut tut gut!
Diese 3 simplen Worte sollen ermutigen, gemeinsam mit den Kindern, Erfahrungen zum Thema „Mut“ zu machen.
 
In Vorbereitung zu Ostern „Mut“ körperlich erfahrbar machen, um die Begeisterung der Jünger an Pfingsten „feiern“ zu können, dafür ist jetzt die beste Zeit!
 
Davor ist vielleicht auch noch etwas Zeit, um über Mut nachzudenken.
 
Was ist Mut?
Wozu braucht man Mut?
Ist Mut immer gut?
Was braucht es, um mutig zu sein?
Wie fühlt es sich an, mutig zu sein?
Wie fühlt es sich an, wenn einen der Mut verlässt?
Wann hast Du etwas nicht getan, weil Dir der Mut fehlte?
Was würdest Du gerne tun, doch es fehlt Dir noch an Mut?
 
Und kannst Du Dich an das Gefühl danach erinnern, als Du mutig warst und etwas gewagt hast?
 
Vielleicht ist es wieder mal an der Zeit, einen Mutausbruch zu haben!
 
 
 
 

 
Warum?
40 Tage nach Ostern kehrte Jesus zu seinem Vater zurück.
Die Jünger fühlten sich alleingelassen und mutlos.
Jesus gab ihnen Kraft. Er gab ihnen Orientierung. Er war ihr Halt.
 
Jetzt sollten sie selbst in die Welt hinausziehen und allen Menschen von Jesus Wirken und Gottes Liebe erzählen. Doch wenn der Mut fehlt, fehlen die Worte und die Tatkraft.
 
In den Wochen zwischen Ostern und Pfingsten können wir mit den Kindern das Thema „Mut“ auf vielfältige Weise erkunden, erkennen und erleben.
Wir können das Gefühl der „Haltlosigkeit“, welches die Jünger empfunden haben, körperlich erfahrbar machen, indem sich die Kinder z.B. an einen starken Baum anlehnen und im Anschluss danach auf „weiche Kissen“ fallen lassen…
 
Wir können darüber nachdenken, woran man Mut erkennt, wie es sich anfühlt, mutig zu sein und was man fühlt, wenn der Mut fehlt.
Auch hier zeigen Körperhaltungen anschaulich, was Mut und Angst mit uns machen. Kleine Übungen zu Mimik, Gestik und Körperhaltung können hier anschaulich aufzeigen, wie unterschiedlich sich Mut und Angst anfühlen und was sie mit unserem Körper machen.
 
Mit diesem kleinen Ausflug in die Gefühlswelt, werden die Kinder auf Pfingsten vorbereitet und vielleicht können sie den „Mutausbruch“ der Jünger nachempfinden und sich mit ihnen freuen, wenn sie durch die Kraft des heiligen Geistes ermutigt und begeistert aller Welt von Jesus und Gottes Liebe erzählen.