Evangelische Kindertagesstätten in Mannheim Evangelisch Kirche in Mannheim

Sprachliche Bildung in der Kita

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“

Unsere Gesellschaft hat sich gerade im letzten Jahrzehnt so vielfältig entwickelt, dass wir täglich einer Mischung aus vielen Sprachen, Kulturen und Denkweisen gegenüberstehen.

Eine optimale Sprachliche Bildungen gelingt am besten, wenn die einzelnen Arbeitsbereiche von
der Sprachexpertin, dem Team und der Leitung ineinandergreifen.

Das Team greift für die Sprachbildung geeignete Situationen auf und schafft damit ein breites, anregendes Sprachangebot für alle Kinder, welches im Kitaalltag integriert ist. Ihm ist bewusst, dass es als Vorbild dient. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten, dokumentieren, reflektieren gemeinsam und erarbeiten passende pädagogische Angebote, so wie es auch im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung vorgesehen ist.

Der Sprachexperte /die Sprachexpertin erwirbt durch Teilnahme an Fortbildungen und den regelmäßigen Austauschtreffen mit Sprachexpertinnen aus anderen Einrichtungen ein zusätzliches Fachwissen im Bereich Sprachbildung und Sprachförderung. Er oder sie gibt die Inhalte an das Team weiter. Ergänzend werden in Kleingruppen (in denen sich auch sprachschwächere Kinder befinden) Themen des Kita- Alltags aufgegriffen und vertieft.

Die Leitung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Sie unterstützt zu jeder Zeit die Sprachexpertin und das gesamte Team in der Fort- und Weiterbildung von sprachbildenden Themen. Wie diese Unterstützung aussehen kann, ist abhängig von der jeweiligen Einrichtung. Einzelne Interessen von pädagogischen Fachkräften sind wahrzunehmen und zu unterstützen. Hier kann die Sprachbildung z.B. musische, kreative oder sportliche Akzente setzen, bei der die Kinder unterschiedlich in ihrer Sprachentwicklung profitieren können.

Die Sprachbildung umfasst eine große Reihe an Themenschwerpunkten: den Spracherwerb und die Sprachentwicklung, sprachliche Bildung und (additive) Sprachförderung, Sprachstandserhebung und Sprachbeobachtung, Dokumentation, eine Sprachförderliche Grundhaltung sowie Sprachlehrstrategien. Zentral ist hierbei die Zusammenarbeit mit Eltern genauso wie die Vernetzung im Team. Die Sprache ist verknüpft mit dem Schutzkonzept, dem NKK, dem Situationsansatz und den Bildungs- und Lerngeschichten. Zudem findet eine regelmäßige Begleitung durch FachrefentInnen für Qualität in Kindertageseinrichtungen statt.
Die pädagogischen Fachkräfte können selbstständig in den einzelnen Bausteinen des Konzepts für Sprachliche Bildung der EKMA, welches allen pädagogischen Fachkräften der Kitas zur Verfügung steht, Ideen, Anregungen und weiterführende Informationen zu den einzelnen Sprachbildungsthemen finden.