Evangelische Kindertagesstätten in Mannheim Evangelisch Kirche in Mannheim

Das Profil Evangelischer Kindertagesstätten

Tortenboden oder Sahnehäubchen?

Das Profil Evangelischer Kindertagesstätten

Was das  „Evangelische“ an einer Evangelischen Kindertagesstätte ist, lässt sich kaum mit einem Satz beantworten. Zu verschieden sind Einrichtungen, Personal, Verantwortliche in Pfarr- und Kirchengemeinden und  in Verwaltungen. Zu verschieden sind auch Eltern und ihre Kinder. Es gibt Einrichtungen, in denen der Anteil evangelischer – oder zumindest konfessionell geprägter – Familien überwiegt, in anderen – zumeist in größeren Städten gelegenen – Einrichtungen sinkt der Anteil konfessionell Gebundener im Extremfall auf unter zehn Prozent.

Dennoch – oder gerade deshalb - hat die Evangelische Landeskirche in Baden die Notwendigkeit erkannt, das „Profil evangelischer Kindertagesstätten“ verbindlich zu beschreiben.

Das „Evangelische Profil“ steht nicht neben den vielen anderen berechtigten Anforderungen und Interessen, es ist nichts, was man „auch noch“ tut, sondern es ist Grundlage und Voraussetzung für alles Weitere. Es ist - bildlich gesprochen - der „Tortenboden“ und nicht (nur) das „Sahnehäubchen“.

Kern der Formulierungen im „Profil Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Baden“ (http://www.diakonie-baden.de/fileadmin/documentpool/KiTa/Projekt_Profil/DasProfil.pdf
sind die in Kapitel fünf genannten „Sechs Eckpunkte“.
Sie stecken den Raum ab, in dem sich Evangelische Kindertagestätten unterschiedlichster Art bewegen:

Dazu zählen fachliche Qualität, die Pflege offener und freundlicher Beziehungen, das Angebot einer christlichen Lebensorientierung und - gewissermaßen korrespondierend – die Begegnung mit anderen Religionen. Einer der Eckpunkte befasst sich mit Solidarität und Teilhabegerechtigkeit und ein anderer beschreibt die Notwendigkeit des Zusammenlebens mit der örtlichen Pfarrgemeinde.

Die vorausgehenden Hinweise zur Lebenssituation der Kinder, zum gesellschaftlichen Kontext
und zu den biblisch-theologischen Grundlagen dienen der Begründung der Profilmerkmale. Die anschließenden Konkretionen bieten Hinweise zur pädagogischen Umsetzung und die am Ende beschriebenen Herausforderungen stellen Probleme vor Ort dar und zeigen Perspektiven zu ihrer Lösung auf.