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Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen rund um die Evangelischen Kindertagesstätten.

Kita: Zentren für Familien als Antwort auf Vielfalt

Fast 90 pädagogische Fachkräfte aus ganz Mannheim nahmen am pädagogischen Fachtag teil

Bildung ist die Antwort auf soziale Fragen. Die zentrale Bedeutung, die dabei den Kitas zukommt, war Thema eines trägerübergreifenden pädagogischen Fachtags im Haus der Evangelischen Kirche. Die Kita-Träger und die Kita-Teams, betonte Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb in ihrem Grußwort, „arbeiten an den Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Bildungsbiographie unserer Kinder.“

„Zentren für Familien als Antwort auf Vielfalt“ war Titel des Fachtags, zu dem die Evangelische Kirche in Mannheim und die Karl Kübel Stiftung gemeinsam mit den anderen Kita-Trägern eingeladen hatten. Zur Vielfalt, sagte Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung und Präsidentin des Bundesverbands der Familienzentren e.V. in ihrem Grußwort, gehöre „der wertschätzende Umgang mit Fremdheit. Dieser ist uns nicht angeboren, sondern muss gelernt werden.“ Familienzentren und Eltern-Kind-Zentren seien Orte dafür und stünden für ein gutes friedliches Miteinander, wie Dekan Ralph Hartmann in seiner Begrüßung hervorhob. Denn das Miteinander in Vielfalt sei auch schwierig. Konflikte müssen in persönlichen Begegnungen gelöst und Grenzen aufgezeigt werden. „Wir brauchen solche Räume, in denen gegenseitiges Verständnis miteinander gelebt und eingeübt wird.“ Die Kitas seien Knotenpunkte in den sozialräumlichen Beziehungen und böten vielfache Lern- und Erfahrungsfelder.

In Mannheim, hob Bürgermeisterin Dr. Freundlieb hervor, leben Menschen aus 170 Herkunftsländern miteinander. Der Anteil von Kindern im Alter bis zu sechs Jahren, die eine Zuwanderungsgeschichte haben, läge bei rund 60 %. Vielfalt sei jedoch „mehr als das Vorliegen eines Migrationshintergrundes“, so die Bürgermeisterin. Es gälte, individuell und zugleich zielgruppenorientiert zu fördern. Dazu sei die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern, Kitas und Eltern-Kind-Zentren ein wichtiger Baustein.

Fast 90 pädagogische Fachkräfte aus den Mannheimer Kitas nutzten den von der Karl Kübel Stiftung initiierten Tag für Informationen und Austausch. Nach dem Vortrag von Herbert Vogt, leitendem Redakteur der Fachzeitschrift „PTS- Theorie und Praxis der Sozialpädagogik“ nutzten sie die von überregionalen Fachleuten angebotenen fünf Fokusgruppen. Eine Teilnehmerin formulierte: „Vielfalt leben heißt auch immer, mit Fremdheit umzugehen. Wichtig ist, dass wir in den Kitas dazu bestärken, mit der Fremdheit wertschätzend zu leben, neugierig zu sein und mit Vielfalt umzugehen.“

In Mannheim gibt es aktuell 11 Eltern-Kind-Zentren. Sieben davon sind in städtischer Trägerschaft, zwei in evangelischer und zwei in katholischer Trägerschaft. (dv)

 
 

Einladung zum trägerübergreifenden Fachtag "Zentren für Familien als Antwort auf Vielfalt" am 10.06.2016

In Mannheim leben Menschen aus 170 Nationen mit ihren jeweiligen kulturellen und religiösen Hintergründen. Diese in Mannheim gelebte Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz spiegelt sich auch in den Kitas wieder. Wichtig für ein gutes Gelingen des Miteinanders sind auch ein ständiger Austausch untereinander und eine Weiterqualifizierung der pädagogischen Fachkräfte.

Deshalb laden wir Sie herzlich zum trägerübergreifenden Fachtag ein, den wir gemeinsam mit der Karl-Kübel-Stiftung veranstalten:

„Zentren für Familien als Antwort auf Vielfalt“ am 10.06.2016 von 9:00 – 15:00 Uhr im Haus der evangelischen Kirche, M1, 1a (Erdgeschoss)

An diesem Fachtag möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis auf die bisher gemachten Erfahrungen zur interkulturellen Zusammenarbeit schauen, neue Ideen diskutieren und zur Umsetzung in der eigenen Kita animieren.

Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits vor. Die offizielle Einladung wird Ihnen in der nächsten Woche zugeschickt. Da wir nur ein begrenztes Platzangebot haben, bitten wir dann um eine Anmeldung von maximal einer Person pro Kita per Mail bis 03.06.2016. Der Fachtag findet für ErzieherInnen aus Mannheimer Kitas statt.

Wir freuen uns sehr, Sie im Juni begrüßen zu dürfen.

 
 

"Heimat"

Evangelische Kirche auf dem Maimarkt: Mitmach-Ation und Foto-Shooting, Bibel-Quiz und Presiverlosung am Kirchenstand mit dem großen Boot

Sie kann ein geografischer Ort sein oder eine Erinnerung, ein Mensch, eine digitale Plattform oder gemeinsame Werte. Wo fühlen wir uns beheimatet? Was und wo oder wer ist Heimat? Um diesen Begriff mit vielen Facetten geht es beim evangelischen Kirchenstand auf dem Maimarkt vom 30. April bis zum 10. Mai täglich von 9 bis 18 Uhr.

Verlosung von PLAYMOBIL-Luther täglich um 15:17 Uhr

„Heimat“ berührt ganz unterschiedlich. Länder, Orte und Landschaften können Heimat sein, aber auch Menschen oder gemeinsame Werte. Wo und wie finden diejenigen ein Zuhause, die ihre Heimat verlassen oder verloren haben? Heimat suchen, finden, verlassen, geben, entdecken. Darum geht es beim Stand der Evangelischen Kirche in Mannheim und in Ludwigshafen: Rund um das große Boot kann man dort ins Gespräch kommen, beim Bibel-Quiz miträtseln, auf die Litfaßsäule schreiben, was „meine Heimat“ ist oder Pause machen bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wasser.

Wer beim Bibel-Quiz mitmacht, bei dem es diesmal um Fragen rund um Flucht und Vertreibung geht, hat Chancen auf einen besonderen Gewinn: Täglich werden fünf PLAYMOBIL-Luther verlost. Diese Sonderfigur ist anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 hergestellt worden. Daher findet die Verlosung täglich um 15:17 Uhr statt. Denn 1517 hat Martin Luther, so die Überlieferung, seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen und damit die Reformation ausgelöst.

Am Wochenende und am 1. Mai erfahren „die Großen“ Wissenswertes von Kita-Fachleuten, während „die Kleinen“ bei den Kreativ-Angeboten mitmachen. Alle zusammen können sich täglich am Foto-Shooting beteiligen und ihr „Heimatbild“ gleich mitnehmen.

An den Kirchenstand laden auch in diesem Jahr wieder die evangelische Kirche in Mannheim und in Ludwigshafen gemeinsam ein. Mitarbeitende beider Bezirke sind für Besucher da und stehen für Informationen und Gespräche zur Verfügung. Tradition hat auch die (Wieder-)Eintrittsstelle, die Informationen und den direkten Weg zur Mitgliedschaft bietet.

Evangelische Kirche auf dem Maimarkt

Halle 25, Stand 2550

30. April bis 10. Mai, täglich 9-18 Uhr.
(dv)

 
 

Umzug in die Eastside

Neuostheim: Kita Dürerstraße ist jetzt übergangsweise in der Eastside

Wo in modernen Bürogebäuden derzeit rund 3.000 Leute arbeiten, gibt es nun auch eine (Übergangs-)Kita. Im Konrad-Zuse-Ring 26 ist seit Anfang Februar die Neuostheimer Kita Dürerstraße untergebracht. Bis der geplante Neubau fertiggestellt ist, hat die Kita nun hier Quartier gefunden. Mit einem Gottesdienst wurde der Umzug in den neuen Räumen gefeiert.

„Gott ist mitgezogen hierher, ist mitten unter uns“, sagte Gemeindepfarrerin Martina Egenlauf-Linner. Alles war bereit, um den Altar in dem großen Spielzimmer zu gestalten: Die Kinder brachten das Altartuch, ein Kreuz, eine Kerze und eine Bibel mit. Feierlich gestalteten sie mit der Pfarrerin den Tisch als Altar, hörten eine biblische Geschichte, sangen und beteten. Später wurde der Raum wieder Spielzimmer mit Trampolin und Bodenmatte, mit dynamischen Rollautos und jeder Menge Platz. Für viele der Kinder ist das der Lieblingsraum.

Hell, lichtdurchflutet und weitläufig, mit einem großen Eingangsbereich samt Garderobe sowie einem breiten Flur präsentiert sich die ehemalige Kita Dürerstraße. „Evangelische Kita Thomaskirche“ heißt es auf dem Eingangsschild. 29 Container sind zu einer insgesamt mehr als 400 qm großen Fläche zusammengestellt, die Essens- und Kleingruppenraum, Spielzimmer und Küche, Sanitärräume und Büro umfassen. Die Kinder fanden den Umzug spannend und eroberten die neuen Räume im Handumdrehen. „Mein Kind hat sich hier gleich wohl gefühlt“, berichtet eine Mutter. Das Kita-Team und die kommissarische Leiterin Sigrid Mohr-Messarosch haben die Räume innerhalb weniger Tage für den Betrieb eingerichtet. „Das ist viel besser geworden, als ich erwartet habe“, sagt eine andere Mutter. „Wenn das Außengelände fertig ist, passt alles.“ In Kürze wird dafür sprichwörtlich der Boden bereitet und anschließend die Spielgeräte sowie die liegenden Baumstämme aus der alten Kita installiert.

Die Fläche ist deutlich größer als in der alten Kita, so dass hier insgesamt 50 Kinder betreut werden können. Derzeit kümmern sich in der Kita vier Erzieherinnen um 26 Kinder. Die kommissarische Leiterin Mohr-Messarosch hatte Kinder und Eltern am ersten Tag gemeinsam mit der Gemeindepfarrerin Egenlauf-Linner sowie Kathrin Schwende von der Kirchenverwaltung persönlich am Eingang begrüßt. Das kam gut an. „Wir haben den Eindruck, hier kümmert man sich gut um uns“, meint eine Mutter. Bei einem für Ende Februar geplanten Empfang für die Kita-Eltern wird über Aktuelles informiert. Zusätzlich findet zeitnah ein Elternabend statt.

Der Umzug der Kita Dürerstraße steht im Kontext von zwei großen Projekten in Neuostheim: Dem Bau eines Wohn- und Seniorenzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Kita Dürerstraße und dem geplanten Ökumenischen Projekt an St. Pius. Wo jetzt noch die Kita Dürerstraße in direkter Nachbarschaft zu der seit einem doppelten Wasserschaden im Jahr 2009 nicht mehr genutzten Thomaskirche steht, beginnen Mitte Februar die Vorbereitungen für die Bauphase. Bis Ende 2017 errichtet der Investor FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH aus Dossenheim dort ein hochwertiges Bauwerk, das „ThomasCarree – Lebenszentrum für Senioren“. Dieses verbindet Wohnen und Pflege und wird von der Evangelischen Pflegedienste Mannheim gGmbH betrieben. (dv)

 
 

Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration in Mannheim

Abschlussveranstaltung

Acht evangelische Kitas waren in Mannheim an dem Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ beteiligt und haben ihre Einrichtungskonzeptionen weiterentwickelt, um die im Projekt erzielten Ergebnisse und Entwicklungen nachhaltig in der täglichen Arbeit zu verankern.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Stadt Mannheim.

https://www.mannheim.de/nachrichten/mannheimer-einrichtungen-schliessen-bundesprogramm-schwerpunkt-kitas-sprache-integration

 
 

Neuer Vorstand des evangelischen Gesamtelternbeirates gewählt

Am 09.11.2015 wurde der neue Vorstand des Gesamtelternbeirates der evangelischen Kindertagesstätten gewählt.  Im Vorstand sind: Frau Paola Di Benedetto (Kita Melanchthonweg), Herr Gregor Goldmann (Kita Halmhuber Straße), Frau Sabine Hartung-Stuppi (Kita Am Brunnengarten), Herr Sebastian Köhler (Kita Weidenstraße), Frau Nadine Lubberger (Kita Unionstraße) Frau Jennifer Pohl (Kita Hafenstraße) und Frau Tamara Schmitt (Kita Stolberger Straße).Wir gratulieren allen Gewählten zu ihrem Amt.

Zu der Veranstaltung für die Elternbeirät/innen der evangelischen Kindertagesstätten hatte der Träger, die Evangelische Kirche Mannheim, eingeladen. Vor der Wahl des neuen Vorstandes informierten die Abteilungsleitung Frau Sabine Zehenter, und ihre Stellvertretung, Frau Kathrin Schwende, über verschiedene Themen rund um den Kitabereich. Außerdem wurde die neue Broschüre mit Informationen für Elternbeiräte vorgestellt. (Diese kann auf der Homepage heruntergeladen werden.) Anschließend berichtete der bisherige Gesamtelternbeiratsvorsitzende, Herr Gregor Goldmann, von der Arbeit der letzten Jahre.

Der Gesamtelternbeirat ist per Mail unter der Adresse geb-kita@ekma.de zu erreichen.

Wir bedanken uns beim bisherigen Vorstand des Gesamtelternbeirates für die gute Zusammenarbeit und das große Engagement und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem neuen Gesamtelternbeirat.

 
 

Elternbeiträge ab September 2015

Ab September 2015 werden sich die Elternbeiträge in den evangelischen Kindertagesstätten aufgrund steigender Personal- und Sachkosten verändern. Unter dem folgenden Link können Sie die pdf-Datei mit den entsprechenden Elternbeiträgen herunterladen.

Elternbeitraege_ab_September_2015.pdf

 

 
 

Kita-Neubau in Feudenheim beginnt frühestens 2017

Kita an der Johannes- und an der Epiphaniaskirche: Elternabende im Juli

Besonders für Familien mit kleinen Kindern ist es wichtig, den Familienalltag und die Arbeitssituation gut zu koordinieren. Ein Kita- und Krippenangebot, das auf die Lebenssituation der Familien abgestimmt ist, hilft da weiter. Für den Stadtteil Feudenheim sind die Planungen der Evangelischen Kirche für ein bedarfsorientiertes Angebot einen guten Schritt weitergekommen. Ein erweitertes Ganztagsangebot in neuen Räumen wird es voraussichtlich ab 2018 geben. Die Planungen werden den Eltern im Juli an zwei Elternabenden vorgestellt: In der Kita Andreas-Hofer-Straße am 8. Juli um 19.30 Uhr, in der Kita Erbacherstraße am 09. Juli um 19 Uhr.

 

Wie von der Kirchenleitung mehrfach auf öffentlichen Gemeindeversammlungen dargestellt, wird es in Feudenheim perspektivisch eine evangelische Kita für den Stadtteil geben. In Auftrag gegebene Machbarkeitsstudien hatten unterschiedliche Versionen projektiert, über die der Stadtkirchenrat in seiner Mai-Sitzung entschieden hatte. Demnach wird auf dem Gelände an der Johanneskirche im alten Stadtteil ein neues Gemeindehaus mit Kita und Krippe entstehen. „Mit dem Neubau an der Johanneskirche werden wir frühestens im Jahr 2017 beginnen können“, sagt Dekan Ralph Hartmann. Die Kinder werden dann dort in vier Gruppen überwiegend ganztags betreut. Sobald der Neubau an der Johanneskirche fertiggestellt ist, kann die Kita Andreas-Hofer-Straße dorthin umziehen. Damit ist frühestens 2018 zu rechnen.

 

Bis Ende Juni wird der Zeitplan festgelegt, über den die Eltern dann informiert werden. „Die Umsetzung der Planungen, zu denen auch ein Architekturwettbewerb und Planungsverfahren gehören, wird dann noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Sabine Zehenter, Leiterin der Abteilung Kindertagesstätten. „Sobald wir verlässliche Informationen haben, geben wir diese direkt auch an die Eltern weiter.“ (dv)

 
 

Platzvergabe

Wir möchten Ihnen hier die Kriterien der Platzvergabe in den evangelischen Kindertagesstätten in Mannheim vorstellen und Ihnen so unsere Vorgehensweise transparent machen.

Bei uns sind alle Kinder und ihre Familien willkommen, unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur und Religionszugehörigkeit.
Das christliche Welt- und Menschenbild ist Grundlage und bestimmendes Motiv unserer Arbeit; dazu zählt die achtsame, tolerante Begegnung mit anderen Religionen und Weltanschauungen.
Unsere Kindertagesstätten sind Orte, an denen die Kinder Geborgenheit, Verständnis und Hilfen erfahren können.
Wir fördern die individuellen Gaben und Fähigkeiten der uns anvertrauten Kinder und helfen ihnen Zuversicht und Vertrauen zu entwickeln, dass sie Gott begleitet, trägt und hält.

Die Kriterien zur Platzvergabe, Reihenfolge:

1. Kinder bei denen der Tatbestand der Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) vorliegt. Kinder, bei denen nach erfolgter Überprüfung durch den sozialen Dienst der Tatbestand einer Förderung des Kindeswohls gemäß § 27 SGB VIII (Hilfen zu Erziehung) erfüllt wird.
2. Krippenkinder werden übernommen
3. Geschwisterkinder werden vorrangig aufgenommen
4. Die soziale und familiäre Situation der Eltern wird berücksichtigt (insbesondere Berufstätigkeit, Förderbedarf, Wohnortnähe)
5. Kinder werden nach Alter aufgenommen
6. Die Struktur der Gruppe wird beachtet (Alter, Geschlechtsverteilung)
7. In Sonderfällen Ausnahmeregelung für Mitarbeitende der Evangelischen Kirche in Mannheim (max. 5%)

Bei Fragen oder weiteren Informationen können Sie sich gerne bei der Kita-Abteilung melden.

 
 

Is(s)t Kita gut? – Kita-Verpflegung in Deutschland

Evangelische Kitas in Mannheim

Eine neue, bundesweite Studie der Bertelsmann-Stiftung hat den status quo zur Kinderverpflegung in 1.082 Kindertageseinrichtungen erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass es in jeder dritten Kita gesundes und ausgewogenes Essen gibt. Nur 12% der Kitas reichten den Kindern genügend Obst und 19% ausreichend häufig Salat und Gemüse. Hingegen gibt es viel zu häufig Fleisch und Süßigkeiten in zu großen Mengen. Bezüglich des Speiseangebots als auch bei den Rahmenbedingungen (Caterer, Ausstattung etc.) besteht laut Studie dringender Handlungsbedarf. Status Quo in evangelischen Kitas in Mannheim: In den ev. Kitas wird den ernährungswissenschaftlich begründeten Qualitätsstandards nachgekommen. In vielen Einrichtungen haben wir hauswirtschaftliches Personal, die täglich und vor Ort frisches, reichhaltiges und warmes Essen zubereiten. Doch auch die Caterer sind auf die Bedürfnisse der Kinderverpflegung spezialisiert und bereiten täglich frische und ausgewogene Kost zu. Obst und Gemüse ist fester Bestandteil des Mittagessens, auch Salat und Rohkost. Daneben halten wir uns an die Vorgabe einmal pro Woche Fleisch, so dass ein gesundheitsförderliches Angebot sichergestellt wird. Was uns wichtig ist: • Jedes Kind, unabhängig von der finanziellen Situation seiner Eltern, erhält ein hochwertiges Essensangebot • Wir beziehen vielfältige Kulturen mit ein und berücksichtigen religiös bedingte Essgewohnheiten • Wir beachten Allergien und Unverträglichkeiten der Kinder • In einigen Kitas gibt es extra Essenszimmer, in vielen gesonderte Essbereiche • Das Küchenpersonal nimmt regelmäßig an Schulungen teil (extern/intern) • Guter Geschmack, ansprechendes Aussehen sowie Abwechslungsreichtum • Projekte, Aktionstage und Themenwochen zur Ernährungsbildung • Ausgewiesener Speiseplan, der den Eltern zugänglich ist und den Kindern erklärt wird Quelle: Arens-Azevedo, U. et al. (2014). Is(s)t KiTa gut? KiTa-Verpflegung in Deutschland. Bertelsmann-Stiftung.

 
 

Leser-Beteiligung: 180 x Kitas im MM

Der Mannheimer Morgen startet in den Sommerferien eine Serie über alle 180 Kitas in Mannheim. Im Lokalteil werden die Kitas der Stadt der evangelischen und katholischen Kirche sowie anderer freier Träger in Wort und Bild nach einem einheitlichen Raster porträtiert. Außer Eckdaten, wie zum Beispiel Öffnungszeiten sind dabei auch Kriterien wie das pädagogische Angebot, die Verpflegung und das Außengelände relevant. In der nächsten Zeit besuchen MM-Redakteure die Kitas nach vorheriger Terminabsprache. Begleitend zu dieser Serie richtet der MM unter http://www.morgenweb.de ein Tool ein, über das Leserinnen und Leser, Eltern und Kitamitarbeitende sich an der Bewertung der Kitas beteiligen können. Am 30.08.2014 startete die Serie. Über eine rege Beteiligung beim Abstimmen würden wir uns freuen.